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Elfi und Urs Wahrenberger führen die Geschicke der Mühle Lamperswil schon über 30 Jahre lang. Seit August 2016 wird das Ehepaar durch Jacqueline Ammann und Marc Nyffenegger unterstützt. Marc ist überzeugt, dass in der heutigen Zeit eine Mühle wie in Lamperswil zeitgenössischer ist als jemals zuvor. Mit seiner Freude für die Müllerei will er dazu beitragen, dass die Mühle noch lange bestehen bleibt.

 

 

 

Geschichte der Mühle Lamperswil

 Die Mühle Lamperswil wird erstmals in der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert erwähnt: Ein «grosser Müller» vereinbarte mit der Herrschaft Altenklingen, die Energie des Aspibachs zu nutzen. Kurze Zeit nach dem Bau der Mühle am heutigen Standort wurde diese − vermutlich durch einen Brand − bereits wieder zerstört. Nach dem Wiederaufbau wechselte die Mühle ihren Besitz zur Familie Zollikofer der Herrschaft Altenklingen und wurde fortan von Familie Germann geführt. Im Jahre 1883 wurde die Mühle nach über 300 Jahren an Johann Wahrenberger verkauft. Seit über 140 Jahren ist die Mühle nun im Besitz dessen direkten Nachfahren (siehe «Die alten Mühlen im Thurgau» von Hans Nater).

Seither überstand die Mühle dank harter Arbeit und Qualitätsbewusstsein viele Herausforderungen, welche in der ganzen Schweiz zum Verschwinden der meisten kleinen Mühlen geführt haben. Heute wird die Mühle von Urs Wahrenberger – dem Urenkel Johann Wahrenbergers – betrieben. So mahlt die Mühle in Lamperswil weiterhin unermüdlich als eine der letzten verbliebenen Mühlen im Thurgau.